Samstag, 14. November 2009
Donnerstag, 12. November 2009
Das ernste Mädchen und der Junge ohne Arm.
Das Mädchen hat schon einmal diese Gruppe besucht. Sie musste vor einem Jahr umziehen. Nun ist sie wieder zurückgezogen. Der Grund dafür war dessen kranke Mutter, doch ihr geht es schon besser. Es spielt oft allein und in letzter Zeit häufig mit einem Jungen ungefähr in ihrem Alter, der eine Abschnürung am linken Unterarm hat. Sie redet nicht viel, aber schaut oft aus dem Fenster und malt und sammelt Blätter. Am liebsten hat sie rote Ahornblätter. „Diese neue Vorliebe… sie scheint fasziniert zu sein vom Herbst“, stellte ihre Mutter überrascht fest. Der Junge spielt oft auf dem Auto-Teppich mit einem kleinen, zerkratzten Metallauto. Er lacht oft mit sich selbst und kann sich so lange Zeit alleine beschäftigen. Beide fragen die Bezugspersonen sehr viel.
Warum fallen Blätter runter? Warum werden Blätter bunt? Warum gibt es Jahreszeiten?
Warum schlafen wir? Warum haben wir nicht Wände aus Glas? Warum haben Tiere Fell?
In einer Bastelstunde hat sie ganz viele Blätter laminiert. Der Junge hat ihr misstrauisch zugeschaut. „Das ist doch langweilig! Warum machst du das?“ frage er schließlich empört. „Damit sie nicht kaputt gehen. Tut dir dein Arm weh?“ „Nein.“ „Wie fühlt sich das an mit einem Arm?“ „Wie schon? Ich hab doch einen zweiten!“ gab er lachend zurück. Er hatte einen Unfall vor einem halben Jahr, ist von einem Baum gefallen und der Arm hat sich entzündet. Zu spät merkten die Ärzte die Ernsthaftigkeit dieses Sturzes. Der Unterarm musste amputiert werden. Sie konnten sich nicht erklären, wie das möglich war in einer Zeit, in der solche Brüche Routine in den Operationssälen sind. Das Mädchen starrte ihn an. „Willst du noch mehr Blätter sammeln?“ „Ja.“ „Darf ich dir helfen?“ „Und wie willst du sie sammeln?“ „Mit einem Beutel natürlich, womit denn sonst?“ Sie zogen sich an, er nahm einen Beutel und sie tat es ihm gleich. Draußen siebten die weißen Wolken die goldenen Strahlen der Sonne und tauchten das Außengelände in ein milchig-träumerisches Licht. „Warum sammelt die Blätter niemand auf?“, fragte ihn das Mädchen mit einem traurigen Blick auf ihre Hände voll roter, gelber und brauner Blätter von Ahorn und anderen ihr unbekannten Bäumen. „Na, weil es im nächsten Jahr wieder neue gibt.“ „Und wenn nächstes Jahr alle Blätter oben bleiben?“ Er guckte sie strinrunzelnd an. „Wenn die Bäume krank werden und keine Blätter mehr fallen?“, beharrte sie. „Aber Bäume werden doch nicht krank…!“ lachte er wissend. „Früher hättest du auch nicht gesagt, dass man beim Klettern den Arm verlieren kann.“ Er schaute nachdenklich auf seinen Verband. „Ja, das stimmt.“ Er trottete auf einen kleinen Ast zu, hob ihn auf und betrachtete ihn sorgfältig. „Aber Bäumen wachsen Äste nach, wenn sie sie verlieren. Und sie kriegen neue grüne Blätter im nächsten Jahr. Mir wächst vielleicht kein neuer Arm, aber den brauch ich auch gar nicht. Mir wachsen ja keine Blätter!“, grinste er sie an. Er glaubte auch auf ihren Lippen ein Lächeln vorbei-huschen zu sehen.
Warum fallen Blätter runter? Warum werden Blätter bunt? Warum gibt es Jahreszeiten?
Warum schlafen wir? Warum haben wir nicht Wände aus Glas? Warum haben Tiere Fell?
In einer Bastelstunde hat sie ganz viele Blätter laminiert. Der Junge hat ihr misstrauisch zugeschaut. „Das ist doch langweilig! Warum machst du das?“ frage er schließlich empört. „Damit sie nicht kaputt gehen. Tut dir dein Arm weh?“ „Nein.“ „Wie fühlt sich das an mit einem Arm?“ „Wie schon? Ich hab doch einen zweiten!“ gab er lachend zurück. Er hatte einen Unfall vor einem halben Jahr, ist von einem Baum gefallen und der Arm hat sich entzündet. Zu spät merkten die Ärzte die Ernsthaftigkeit dieses Sturzes. Der Unterarm musste amputiert werden. Sie konnten sich nicht erklären, wie das möglich war in einer Zeit, in der solche Brüche Routine in den Operationssälen sind. Das Mädchen starrte ihn an. „Willst du noch mehr Blätter sammeln?“ „Ja.“ „Darf ich dir helfen?“ „Und wie willst du sie sammeln?“ „Mit einem Beutel natürlich, womit denn sonst?“ Sie zogen sich an, er nahm einen Beutel und sie tat es ihm gleich. Draußen siebten die weißen Wolken die goldenen Strahlen der Sonne und tauchten das Außengelände in ein milchig-träumerisches Licht. „Warum sammelt die Blätter niemand auf?“, fragte ihn das Mädchen mit einem traurigen Blick auf ihre Hände voll roter, gelber und brauner Blätter von Ahorn und anderen ihr unbekannten Bäumen. „Na, weil es im nächsten Jahr wieder neue gibt.“ „Und wenn nächstes Jahr alle Blätter oben bleiben?“ Er guckte sie strinrunzelnd an. „Wenn die Bäume krank werden und keine Blätter mehr fallen?“, beharrte sie. „Aber Bäume werden doch nicht krank…!“ lachte er wissend. „Früher hättest du auch nicht gesagt, dass man beim Klettern den Arm verlieren kann.“ Er schaute nachdenklich auf seinen Verband. „Ja, das stimmt.“ Er trottete auf einen kleinen Ast zu, hob ihn auf und betrachtete ihn sorgfältig. „Aber Bäumen wachsen Äste nach, wenn sie sie verlieren. Und sie kriegen neue grüne Blätter im nächsten Jahr. Mir wächst vielleicht kein neuer Arm, aber den brauch ich auch gar nicht. Mir wachsen ja keine Blätter!“, grinste er sie an. Er glaubte auch auf ihren Lippen ein Lächeln vorbei-huschen zu sehen.
Donnerstag, 5. November 2009
10 Gebote
Dem Kapitalismus huldigen wir, unserer globalen Religion.
Den Markt lassen wir walten, unseren allmächtigen Gott.
1. Du sollst dich in Abhängigkeit zum Markt begeben.
2. Du sollst den unbegrnzten Markt missbrauchen.
3. Du sollst andere für dich arbeiten lassen.
4. Du sollst ehren nur dich selbst.
5. Du sollst töten für das Kapital.
6. Du sollst mehren deinen Eigentum.
7. Du sollst ausbeuten die Schwächeren.
8. Du sollst dich wiegen in meinen Lügen.
9. Du sollst zerstören den monitären Einfluss deines Nächsten.
10. Du sollst begehren deines Nächsten Hab und Gut.
Dienstag, 3. November 2009
Donnerstag, 22. Oktober 2009
Positivismus - gewaltfrei leben?
Es soll 3 Varianten geben von Menschen. Destruktive, Konservative und Kreative. Destruktivität und Kreativität sind beides Extreme. Konservatismus ist die Mitte ohne Bewegung. Destruktiv zu sein, bedeutet Zerstörung. Konservativ zu sein, bedeutet Starre. Kreativ zu sein, bedeutet Veränderung. Destruktivität ist negativ. Konservatismus ist neutral. Kreativität ist positiv. (?)
Aber was davon ist wirklich gewaltfrei? Der Konservatismus selbstverständlich, ein Handeln ohne Bewegung ist ohne Gewalt. Jegliche Bewegung übt Gewalt aus auf eine andere Bewegung, was wir als Bewegung - Gegenbewegung verstehen. Kreativität bedeutet Neues. Neue Ideen. Normenumbruch. Revolution. Ein Normenumbruch kann niemals gewaltfrei geschehen. Aus dem Konservatismus muss man sich mit Gewalt befreien. Kreativität ist gewalttätig, ein Gewaltakt. doch Gewalt ist nicht gleich Zerstörung. Zerstörung bedeutet, das Bisherige zu vernichten. Kreativität bedeutet, aus dem Bisherigen etwas Neues zu erschaffen. Beides ist gewalttätig. Doch Zerstörung ist negativ und Kreativität ist positiv. Wie kann man also Gewalt positiv ausleben?
Im vollkommenen gewaltfreien leben gibt es Frieden. Das sog. Paradies ist jedoch eine Form von Konservatismus. Nichts wird zerstört, nichts Neues kommt hinzu. Die Historie hat bewiesen, dass der Mensch sich nicht in so ein Leben einfügen kann und dass durch den Stillstand der Bewegung ein Ende / ein Endziel herbeigeführt wird.
25% soll die Gewaltquote in den USA abgenommen haben, als einige tausend Menschen meditiert haben. Doch diese 25% Verminderung blieben nur so lange bestehen, wie auch die Menschen meditiert haben. Ebenso eine Form des Konservatismus? Um das Bestehen des einen zu sichern, muss man das Bestehen des anderen erhalten. Die Menschen müssen in ihrer Meditation für immer verharren um den Weltfrieden zu erhalten. Seine Kreativität aufgeben für den Frieden? Ich kann mir das nicht vorstellen. Das ist so, als ob der Mensch die Zeit still stehen lässt. Evolution ade.
Ich glaube daran, dass mensch durch Meditation Bewegung auslösen kann, dass durch Gedanken Energie freigesetzt werden kann. Doch diese Energie sollte mensch nicht dazu nutzen, den Stillstand herbeizuführen, sondern den Positivismus zu bestärken. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es positive Gewalt gibt. Gewalt ist nicht gleichzusetzen mit Zerstörung.
Derjenige Mensch, der für den Frieden meditiert und dieses Unterfangen nicht mit einem positiven Geist unternimmt, kann den Frieden nicht herbeiführen. Wenn ein Mensch nicht mit sich im Reinen ist, kann er keine Reinheit bzw. keinen Positivismus auf andere Menschen übertragen. Menschen zum Beispiel, die sich über andere stellen, destruktiv oder egoistisch sind. Menschen, die unfähig sind, sich selbst zu lieben, können ihre Liebe nicht auf andere Menschen ausstrahlen. Sie strahlen immer ihren Hass, ihren Egoismus nach außen aus.
Um den Positivismus zu bestärken, sollte mensch zuerst bei sich, dem Individuum, anfangen. (Wer hätte das gedacht?)
Mit dem Positivismus im Herzen eines jeden, ist auch die positive Gewalt möglich.
PS: Ein paar Zeilen aus einem blog-Artikel mit dem Thema Meditation :
Aber was davon ist wirklich gewaltfrei? Der Konservatismus selbstverständlich, ein Handeln ohne Bewegung ist ohne Gewalt. Jegliche Bewegung übt Gewalt aus auf eine andere Bewegung, was wir als Bewegung - Gegenbewegung verstehen. Kreativität bedeutet Neues. Neue Ideen. Normenumbruch. Revolution. Ein Normenumbruch kann niemals gewaltfrei geschehen. Aus dem Konservatismus muss man sich mit Gewalt befreien. Kreativität ist gewalttätig, ein Gewaltakt. doch Gewalt ist nicht gleich Zerstörung. Zerstörung bedeutet, das Bisherige zu vernichten. Kreativität bedeutet, aus dem Bisherigen etwas Neues zu erschaffen. Beides ist gewalttätig. Doch Zerstörung ist negativ und Kreativität ist positiv. Wie kann man also Gewalt positiv ausleben?
Im vollkommenen gewaltfreien leben gibt es Frieden. Das sog. Paradies ist jedoch eine Form von Konservatismus. Nichts wird zerstört, nichts Neues kommt hinzu. Die Historie hat bewiesen, dass der Mensch sich nicht in so ein Leben einfügen kann und dass durch den Stillstand der Bewegung ein Ende / ein Endziel herbeigeführt wird.
25% soll die Gewaltquote in den USA abgenommen haben, als einige tausend Menschen meditiert haben. Doch diese 25% Verminderung blieben nur so lange bestehen, wie auch die Menschen meditiert haben. Ebenso eine Form des Konservatismus? Um das Bestehen des einen zu sichern, muss man das Bestehen des anderen erhalten. Die Menschen müssen in ihrer Meditation für immer verharren um den Weltfrieden zu erhalten. Seine Kreativität aufgeben für den Frieden? Ich kann mir das nicht vorstellen. Das ist so, als ob der Mensch die Zeit still stehen lässt. Evolution ade.
Ich glaube daran, dass mensch durch Meditation Bewegung auslösen kann, dass durch Gedanken Energie freigesetzt werden kann. Doch diese Energie sollte mensch nicht dazu nutzen, den Stillstand herbeizuführen, sondern den Positivismus zu bestärken. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es positive Gewalt gibt. Gewalt ist nicht gleichzusetzen mit Zerstörung.
Derjenige Mensch, der für den Frieden meditiert und dieses Unterfangen nicht mit einem positiven Geist unternimmt, kann den Frieden nicht herbeiführen. Wenn ein Mensch nicht mit sich im Reinen ist, kann er keine Reinheit bzw. keinen Positivismus auf andere Menschen übertragen. Menschen zum Beispiel, die sich über andere stellen, destruktiv oder egoistisch sind. Menschen, die unfähig sind, sich selbst zu lieben, können ihre Liebe nicht auf andere Menschen ausstrahlen. Sie strahlen immer ihren Hass, ihren Egoismus nach außen aus.
Um den Positivismus zu bestärken, sollte mensch zuerst bei sich, dem Individuum, anfangen. (Wer hätte das gedacht?)
Mit dem Positivismus im Herzen eines jeden, ist auch die positive Gewalt möglich.
PS: Ein paar Zeilen aus einem blog-Artikel mit dem Thema Meditation :
Stell’ dir vor, alle Kinder und Jugendliche halten sich an der Hand – weltweit. Stell’ dir vor, alle Kinder und Jugendliche strahlen Liebe und Mitgefühl aus – weltweit.
Stell’ dir vor, alle Kinder und Jugendliche sind voller Freude – weltweit. Stell’ dir vor, alle Menschen machen mit – weltweit. Spüre diese unendlich große Freude im Zentrum deines Herzens und in jeder Zelle deines Seins.
Und das Bestehen dieses Zusatandes nennt sich Konservatismus? Ich bin noch uneins.
Sonntag, 11. Oktober 2009
Längstes Anti-AKW-Transpi am 10.10.09
Gut, der Astronaut is jetz nich sonderlich gelungen - sieht eher aus wie das Michelin-Männchen :) und die Schrift ist kaum lesbar...hmmr.. nächstes wird besser.^^
Es soll einen Astronauten darstellen, der über eine Straße läuft unter welcher Atommüll lagert. Die Fässer sind undicht und es strahlt von unterhalb der Straße, durch den Riss, welcher die Zerstörung durch Atommüll symbolisiert. Die engen, einheitlichen Häusserreihen stehen für die Hungerlohn-Verdiener, die sich für "billigen" Atomstrom entscheiden und die Lügen vom unmöglichen Atomausstieg glauben. Aus allen Fenstern kommt der Atomstrom und die Menschen müssen sich gegen die Strahlung schützen um zu überleben. Das einzige Grüne auf dem Bild ist der Atommüll, der aus den Tonnen rinnt.
Dystopie vs. Utopie.
Entscheiden wir oder lassen wir für uns entscheiden?
Wenn 1 Transparent nur etwas bringen könnte...Aber vielleicht werden es 1000!!!
Info:
http://de.indymedia.org/2009/10/263075.shtml
oder
http://de.indymedia.org/2009/10/263059.shtml
http://www.ausgestrahlt.de/aktionen/laengstes-transparent.html
http://www.publixviewing.de/sortiment/laengstes-anti-atom-transparent-der-welt/index.html
http://www.contratom.de/news/newsanzeige.php?newsid=18422
Besitz
Ich fühle mich eingeengt und ersticke. Ich bin nicht frei von all den Sachen, die ich gezwungen bin zu konsumieren. Wir leben nicht mehr von Klamottenläden, ich lerne gerade Stricken und versuche Kleider entweder bei Humana, Caritas, Trödel oder Second Hand zu kaufen. Wir leben vegetarisch und sind dabei uns umzustellen auf vegan. wir lernen auf ursprüngliche Weise zu kochen und Nahrung haltbar zu machen. Wir schauen kein Fernsehen mehr. Trotzdem haben wir so viel Zeug, wovon wir uns nicht frei machen können. DVD's unserer Kultfilme, Platten, den PC und das Internet, Telefon, Herd, Nahrung, Kleidung, Wohnung. Ein Zuhause, was nicht mir gehört. Eins, dass ich nur miete. Mit dem Geld, was nicht mir gehört, welches ich vom Staat kriege. Ich will frei sein von allem Besitz und ich will doch so frei sein und mir alles nehmen können. Ich will mich selbst ernähren können und nicht auf das System angewiesen sein, dass mich versklavt, in seine Zügel spannt, damit ich zu essen, zu kleiden, und zu wohnen habe. Und alles kostet Unmengen von Geld. Es scheint so, als sei ich verloren. Machtlos, denn es gibt zu viele Menschen, die tatsächlich meinen, dass stetes Geld verdienen und es ausgeben für Besitz, den man sich kauft um anderen zu imponieren, glücklich macht. Dann sitzt man allein, in der sicheren Wohnung. Die Kinder sind ausgezogen, man hielt es nicht mehr miteinander aus. Freunde hatte man schon immer nicht viele und eigentlich hört die Katze sowieso besser zu. Das Einzige, was einen noch am Leben hält, ist der Wunsch doch noch glücklich zu werden durch teuren, lebenszehrenden Konsum.
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