Samstag, 14. November 2009
Donnerstag, 12. November 2009
Das ernste Mädchen und der Junge ohne Arm.
Das Mädchen hat schon einmal diese Gruppe besucht. Sie musste vor einem Jahr umziehen. Nun ist sie wieder zurückgezogen. Der Grund dafür war dessen kranke Mutter, doch ihr geht es schon besser. Es spielt oft allein und in letzter Zeit häufig mit einem Jungen ungefähr in ihrem Alter, der eine Abschnürung am linken Unterarm hat. Sie redet nicht viel, aber schaut oft aus dem Fenster und malt und sammelt Blätter. Am liebsten hat sie rote Ahornblätter. „Diese neue Vorliebe… sie scheint fasziniert zu sein vom Herbst“, stellte ihre Mutter überrascht fest. Der Junge spielt oft auf dem Auto-Teppich mit einem kleinen, zerkratzten Metallauto. Er lacht oft mit sich selbst und kann sich so lange Zeit alleine beschäftigen. Beide fragen die Bezugspersonen sehr viel.
Warum fallen Blätter runter? Warum werden Blätter bunt? Warum gibt es Jahreszeiten?
Warum schlafen wir? Warum haben wir nicht Wände aus Glas? Warum haben Tiere Fell?
In einer Bastelstunde hat sie ganz viele Blätter laminiert. Der Junge hat ihr misstrauisch zugeschaut. „Das ist doch langweilig! Warum machst du das?“ frage er schließlich empört. „Damit sie nicht kaputt gehen. Tut dir dein Arm weh?“ „Nein.“ „Wie fühlt sich das an mit einem Arm?“ „Wie schon? Ich hab doch einen zweiten!“ gab er lachend zurück. Er hatte einen Unfall vor einem halben Jahr, ist von einem Baum gefallen und der Arm hat sich entzündet. Zu spät merkten die Ärzte die Ernsthaftigkeit dieses Sturzes. Der Unterarm musste amputiert werden. Sie konnten sich nicht erklären, wie das möglich war in einer Zeit, in der solche Brüche Routine in den Operationssälen sind. Das Mädchen starrte ihn an. „Willst du noch mehr Blätter sammeln?“ „Ja.“ „Darf ich dir helfen?“ „Und wie willst du sie sammeln?“ „Mit einem Beutel natürlich, womit denn sonst?“ Sie zogen sich an, er nahm einen Beutel und sie tat es ihm gleich. Draußen siebten die weißen Wolken die goldenen Strahlen der Sonne und tauchten das Außengelände in ein milchig-träumerisches Licht. „Warum sammelt die Blätter niemand auf?“, fragte ihn das Mädchen mit einem traurigen Blick auf ihre Hände voll roter, gelber und brauner Blätter von Ahorn und anderen ihr unbekannten Bäumen. „Na, weil es im nächsten Jahr wieder neue gibt.“ „Und wenn nächstes Jahr alle Blätter oben bleiben?“ Er guckte sie strinrunzelnd an. „Wenn die Bäume krank werden und keine Blätter mehr fallen?“, beharrte sie. „Aber Bäume werden doch nicht krank…!“ lachte er wissend. „Früher hättest du auch nicht gesagt, dass man beim Klettern den Arm verlieren kann.“ Er schaute nachdenklich auf seinen Verband. „Ja, das stimmt.“ Er trottete auf einen kleinen Ast zu, hob ihn auf und betrachtete ihn sorgfältig. „Aber Bäumen wachsen Äste nach, wenn sie sie verlieren. Und sie kriegen neue grüne Blätter im nächsten Jahr. Mir wächst vielleicht kein neuer Arm, aber den brauch ich auch gar nicht. Mir wachsen ja keine Blätter!“, grinste er sie an. Er glaubte auch auf ihren Lippen ein Lächeln vorbei-huschen zu sehen.
Warum fallen Blätter runter? Warum werden Blätter bunt? Warum gibt es Jahreszeiten?
Warum schlafen wir? Warum haben wir nicht Wände aus Glas? Warum haben Tiere Fell?
In einer Bastelstunde hat sie ganz viele Blätter laminiert. Der Junge hat ihr misstrauisch zugeschaut. „Das ist doch langweilig! Warum machst du das?“ frage er schließlich empört. „Damit sie nicht kaputt gehen. Tut dir dein Arm weh?“ „Nein.“ „Wie fühlt sich das an mit einem Arm?“ „Wie schon? Ich hab doch einen zweiten!“ gab er lachend zurück. Er hatte einen Unfall vor einem halben Jahr, ist von einem Baum gefallen und der Arm hat sich entzündet. Zu spät merkten die Ärzte die Ernsthaftigkeit dieses Sturzes. Der Unterarm musste amputiert werden. Sie konnten sich nicht erklären, wie das möglich war in einer Zeit, in der solche Brüche Routine in den Operationssälen sind. Das Mädchen starrte ihn an. „Willst du noch mehr Blätter sammeln?“ „Ja.“ „Darf ich dir helfen?“ „Und wie willst du sie sammeln?“ „Mit einem Beutel natürlich, womit denn sonst?“ Sie zogen sich an, er nahm einen Beutel und sie tat es ihm gleich. Draußen siebten die weißen Wolken die goldenen Strahlen der Sonne und tauchten das Außengelände in ein milchig-träumerisches Licht. „Warum sammelt die Blätter niemand auf?“, fragte ihn das Mädchen mit einem traurigen Blick auf ihre Hände voll roter, gelber und brauner Blätter von Ahorn und anderen ihr unbekannten Bäumen. „Na, weil es im nächsten Jahr wieder neue gibt.“ „Und wenn nächstes Jahr alle Blätter oben bleiben?“ Er guckte sie strinrunzelnd an. „Wenn die Bäume krank werden und keine Blätter mehr fallen?“, beharrte sie. „Aber Bäume werden doch nicht krank…!“ lachte er wissend. „Früher hättest du auch nicht gesagt, dass man beim Klettern den Arm verlieren kann.“ Er schaute nachdenklich auf seinen Verband. „Ja, das stimmt.“ Er trottete auf einen kleinen Ast zu, hob ihn auf und betrachtete ihn sorgfältig. „Aber Bäumen wachsen Äste nach, wenn sie sie verlieren. Und sie kriegen neue grüne Blätter im nächsten Jahr. Mir wächst vielleicht kein neuer Arm, aber den brauch ich auch gar nicht. Mir wachsen ja keine Blätter!“, grinste er sie an. Er glaubte auch auf ihren Lippen ein Lächeln vorbei-huschen zu sehen.
Donnerstag, 5. November 2009
10 Gebote
Dem Kapitalismus huldigen wir, unserer globalen Religion.
Den Markt lassen wir walten, unseren allmächtigen Gott.
1. Du sollst dich in Abhängigkeit zum Markt begeben.
2. Du sollst den unbegrnzten Markt missbrauchen.
3. Du sollst andere für dich arbeiten lassen.
4. Du sollst ehren nur dich selbst.
5. Du sollst töten für das Kapital.
6. Du sollst mehren deinen Eigentum.
7. Du sollst ausbeuten die Schwächeren.
8. Du sollst dich wiegen in meinen Lügen.
9. Du sollst zerstören den monitären Einfluss deines Nächsten.
10. Du sollst begehren deines Nächsten Hab und Gut.
Dienstag, 3. November 2009
Donnerstag, 22. Oktober 2009
Positivismus - gewaltfrei leben?
Es soll 3 Varianten geben von Menschen. Destruktive, Konservative und Kreative. Destruktivität und Kreativität sind beides Extreme. Konservatismus ist die Mitte ohne Bewegung. Destruktiv zu sein, bedeutet Zerstörung. Konservativ zu sein, bedeutet Starre. Kreativ zu sein, bedeutet Veränderung. Destruktivität ist negativ. Konservatismus ist neutral. Kreativität ist positiv. (?)
Aber was davon ist wirklich gewaltfrei? Der Konservatismus selbstverständlich, ein Handeln ohne Bewegung ist ohne Gewalt. Jegliche Bewegung übt Gewalt aus auf eine andere Bewegung, was wir als Bewegung - Gegenbewegung verstehen. Kreativität bedeutet Neues. Neue Ideen. Normenumbruch. Revolution. Ein Normenumbruch kann niemals gewaltfrei geschehen. Aus dem Konservatismus muss man sich mit Gewalt befreien. Kreativität ist gewalttätig, ein Gewaltakt. doch Gewalt ist nicht gleich Zerstörung. Zerstörung bedeutet, das Bisherige zu vernichten. Kreativität bedeutet, aus dem Bisherigen etwas Neues zu erschaffen. Beides ist gewalttätig. Doch Zerstörung ist negativ und Kreativität ist positiv. Wie kann man also Gewalt positiv ausleben?
Im vollkommenen gewaltfreien leben gibt es Frieden. Das sog. Paradies ist jedoch eine Form von Konservatismus. Nichts wird zerstört, nichts Neues kommt hinzu. Die Historie hat bewiesen, dass der Mensch sich nicht in so ein Leben einfügen kann und dass durch den Stillstand der Bewegung ein Ende / ein Endziel herbeigeführt wird.
25% soll die Gewaltquote in den USA abgenommen haben, als einige tausend Menschen meditiert haben. Doch diese 25% Verminderung blieben nur so lange bestehen, wie auch die Menschen meditiert haben. Ebenso eine Form des Konservatismus? Um das Bestehen des einen zu sichern, muss man das Bestehen des anderen erhalten. Die Menschen müssen in ihrer Meditation für immer verharren um den Weltfrieden zu erhalten. Seine Kreativität aufgeben für den Frieden? Ich kann mir das nicht vorstellen. Das ist so, als ob der Mensch die Zeit still stehen lässt. Evolution ade.
Ich glaube daran, dass mensch durch Meditation Bewegung auslösen kann, dass durch Gedanken Energie freigesetzt werden kann. Doch diese Energie sollte mensch nicht dazu nutzen, den Stillstand herbeizuführen, sondern den Positivismus zu bestärken. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es positive Gewalt gibt. Gewalt ist nicht gleichzusetzen mit Zerstörung.
Derjenige Mensch, der für den Frieden meditiert und dieses Unterfangen nicht mit einem positiven Geist unternimmt, kann den Frieden nicht herbeiführen. Wenn ein Mensch nicht mit sich im Reinen ist, kann er keine Reinheit bzw. keinen Positivismus auf andere Menschen übertragen. Menschen zum Beispiel, die sich über andere stellen, destruktiv oder egoistisch sind. Menschen, die unfähig sind, sich selbst zu lieben, können ihre Liebe nicht auf andere Menschen ausstrahlen. Sie strahlen immer ihren Hass, ihren Egoismus nach außen aus.
Um den Positivismus zu bestärken, sollte mensch zuerst bei sich, dem Individuum, anfangen. (Wer hätte das gedacht?)
Mit dem Positivismus im Herzen eines jeden, ist auch die positive Gewalt möglich.
PS: Ein paar Zeilen aus einem blog-Artikel mit dem Thema Meditation :
Aber was davon ist wirklich gewaltfrei? Der Konservatismus selbstverständlich, ein Handeln ohne Bewegung ist ohne Gewalt. Jegliche Bewegung übt Gewalt aus auf eine andere Bewegung, was wir als Bewegung - Gegenbewegung verstehen. Kreativität bedeutet Neues. Neue Ideen. Normenumbruch. Revolution. Ein Normenumbruch kann niemals gewaltfrei geschehen. Aus dem Konservatismus muss man sich mit Gewalt befreien. Kreativität ist gewalttätig, ein Gewaltakt. doch Gewalt ist nicht gleich Zerstörung. Zerstörung bedeutet, das Bisherige zu vernichten. Kreativität bedeutet, aus dem Bisherigen etwas Neues zu erschaffen. Beides ist gewalttätig. Doch Zerstörung ist negativ und Kreativität ist positiv. Wie kann man also Gewalt positiv ausleben?
Im vollkommenen gewaltfreien leben gibt es Frieden. Das sog. Paradies ist jedoch eine Form von Konservatismus. Nichts wird zerstört, nichts Neues kommt hinzu. Die Historie hat bewiesen, dass der Mensch sich nicht in so ein Leben einfügen kann und dass durch den Stillstand der Bewegung ein Ende / ein Endziel herbeigeführt wird.
25% soll die Gewaltquote in den USA abgenommen haben, als einige tausend Menschen meditiert haben. Doch diese 25% Verminderung blieben nur so lange bestehen, wie auch die Menschen meditiert haben. Ebenso eine Form des Konservatismus? Um das Bestehen des einen zu sichern, muss man das Bestehen des anderen erhalten. Die Menschen müssen in ihrer Meditation für immer verharren um den Weltfrieden zu erhalten. Seine Kreativität aufgeben für den Frieden? Ich kann mir das nicht vorstellen. Das ist so, als ob der Mensch die Zeit still stehen lässt. Evolution ade.
Ich glaube daran, dass mensch durch Meditation Bewegung auslösen kann, dass durch Gedanken Energie freigesetzt werden kann. Doch diese Energie sollte mensch nicht dazu nutzen, den Stillstand herbeizuführen, sondern den Positivismus zu bestärken. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es positive Gewalt gibt. Gewalt ist nicht gleichzusetzen mit Zerstörung.
Derjenige Mensch, der für den Frieden meditiert und dieses Unterfangen nicht mit einem positiven Geist unternimmt, kann den Frieden nicht herbeiführen. Wenn ein Mensch nicht mit sich im Reinen ist, kann er keine Reinheit bzw. keinen Positivismus auf andere Menschen übertragen. Menschen zum Beispiel, die sich über andere stellen, destruktiv oder egoistisch sind. Menschen, die unfähig sind, sich selbst zu lieben, können ihre Liebe nicht auf andere Menschen ausstrahlen. Sie strahlen immer ihren Hass, ihren Egoismus nach außen aus.
Um den Positivismus zu bestärken, sollte mensch zuerst bei sich, dem Individuum, anfangen. (Wer hätte das gedacht?)
Mit dem Positivismus im Herzen eines jeden, ist auch die positive Gewalt möglich.
PS: Ein paar Zeilen aus einem blog-Artikel mit dem Thema Meditation :
Stell’ dir vor, alle Kinder und Jugendliche halten sich an der Hand – weltweit. Stell’ dir vor, alle Kinder und Jugendliche strahlen Liebe und Mitgefühl aus – weltweit.
Stell’ dir vor, alle Kinder und Jugendliche sind voller Freude – weltweit. Stell’ dir vor, alle Menschen machen mit – weltweit. Spüre diese unendlich große Freude im Zentrum deines Herzens und in jeder Zelle deines Seins.
Und das Bestehen dieses Zusatandes nennt sich Konservatismus? Ich bin noch uneins.
Sonntag, 11. Oktober 2009
Längstes Anti-AKW-Transpi am 10.10.09
Gut, der Astronaut is jetz nich sonderlich gelungen - sieht eher aus wie das Michelin-Männchen :) und die Schrift ist kaum lesbar...hmmr.. nächstes wird besser.^^
Es soll einen Astronauten darstellen, der über eine Straße läuft unter welcher Atommüll lagert. Die Fässer sind undicht und es strahlt von unterhalb der Straße, durch den Riss, welcher die Zerstörung durch Atommüll symbolisiert. Die engen, einheitlichen Häusserreihen stehen für die Hungerlohn-Verdiener, die sich für "billigen" Atomstrom entscheiden und die Lügen vom unmöglichen Atomausstieg glauben. Aus allen Fenstern kommt der Atomstrom und die Menschen müssen sich gegen die Strahlung schützen um zu überleben. Das einzige Grüne auf dem Bild ist der Atommüll, der aus den Tonnen rinnt.
Dystopie vs. Utopie.
Entscheiden wir oder lassen wir für uns entscheiden?
Wenn 1 Transparent nur etwas bringen könnte...Aber vielleicht werden es 1000!!!
Info:
http://de.indymedia.org/2009/10/263075.shtml
oder
http://de.indymedia.org/2009/10/263059.shtml
http://www.ausgestrahlt.de/aktionen/laengstes-transparent.html
http://www.publixviewing.de/sortiment/laengstes-anti-atom-transparent-der-welt/index.html
http://www.contratom.de/news/newsanzeige.php?newsid=18422
Besitz
Ich fühle mich eingeengt und ersticke. Ich bin nicht frei von all den Sachen, die ich gezwungen bin zu konsumieren. Wir leben nicht mehr von Klamottenläden, ich lerne gerade Stricken und versuche Kleider entweder bei Humana, Caritas, Trödel oder Second Hand zu kaufen. Wir leben vegetarisch und sind dabei uns umzustellen auf vegan. wir lernen auf ursprüngliche Weise zu kochen und Nahrung haltbar zu machen. Wir schauen kein Fernsehen mehr. Trotzdem haben wir so viel Zeug, wovon wir uns nicht frei machen können. DVD's unserer Kultfilme, Platten, den PC und das Internet, Telefon, Herd, Nahrung, Kleidung, Wohnung. Ein Zuhause, was nicht mir gehört. Eins, dass ich nur miete. Mit dem Geld, was nicht mir gehört, welches ich vom Staat kriege. Ich will frei sein von allem Besitz und ich will doch so frei sein und mir alles nehmen können. Ich will mich selbst ernähren können und nicht auf das System angewiesen sein, dass mich versklavt, in seine Zügel spannt, damit ich zu essen, zu kleiden, und zu wohnen habe. Und alles kostet Unmengen von Geld. Es scheint so, als sei ich verloren. Machtlos, denn es gibt zu viele Menschen, die tatsächlich meinen, dass stetes Geld verdienen und es ausgeben für Besitz, den man sich kauft um anderen zu imponieren, glücklich macht. Dann sitzt man allein, in der sicheren Wohnung. Die Kinder sind ausgezogen, man hielt es nicht mehr miteinander aus. Freunde hatte man schon immer nicht viele und eigentlich hört die Katze sowieso besser zu. Das Einzige, was einen noch am Leben hält, ist der Wunsch doch noch glücklich zu werden durch teuren, lebenszehrenden Konsum.
Donnerstag, 8. Oktober 2009
Samstag, 29. August 2009
Nie wieder knien!!!
Dienstag, 25. August 2009
Wilde Träume
Eigentum = Egoismus
Hereinspatziert, hereinspatziert!!! blah blah blah es gibt doch nichts zu sehen doch alle gaffen Giraffen sind gefangen im Zoo hinter Gittern der Frauenknast Individuen denken egoistisch, aber leben wollen sie zusammen. Leben mit wenig, mit vielen. WIR wollen raus hier! Wir wollen leben! Sie rüsten auf mit Talkshows und besseren Verblödungstechniken. Scientology machens nur halbgeheim, die Medien waschen Gehirne ohne dass wir es wahrnehmen können. Ich verlier den Verstand. Ich bin machtlos. Ohnmächtig. Wie konnte das passieren? Und seit wann ist das schon so? Aufgetakelte Barbies fliehen aus dem Scheinwerferlicht, denn sie wurden ertappt wie sie Menschen konsumierten. Friss dich selbst, Egoist! Ein Luftballon fliegt davon. Er streift die weichen weißen Wolken und färbt sie bunt. Eine buntere Welt das wär was Feines. Nicht so trist und farblos wie sie jetzt ist. Zeig mir wo die Blumen blühn. Ich möchte auch.
Dienstag, 28. Juli 2009
Reinigung
anstatt intelligent und bewusst zu leben
entscheidet man sich dagegen
Fernsehen, Sitzfleisch, Apathie
Abstumpfen ist in
Shopping, Einkaufen, Anhäufen
Entspannung ist trendy
Urlaub, Aussteiger, Ausbruch
Flucht ist angesagt
Sicherheit Sicherheit Sicherheit
unser spießiges Hemmnis
Angst vor dem Leben
Leben als Gefahr
Starre
elegante Ausreden
drehen sich im Kreis
verlorener Jugend
Besitz
verharrt in Regalen
bis es manchem aufgeht
man hat gar nicht gelebt
entscheidet man sich dagegen
Fernsehen, Sitzfleisch, Apathie
Abstumpfen ist in
Shopping, Einkaufen, Anhäufen
Entspannung ist trendy
Urlaub, Aussteiger, Ausbruch
Flucht ist angesagt
Sicherheit Sicherheit Sicherheit
unser spießiges Hemmnis
Angst vor dem Leben
Leben als Gefahr
Starre
elegante Ausreden
drehen sich im Kreis
verlorener Jugend
Besitz
verharrt in Regalen
bis es manchem aufgeht
man hat gar nicht gelebt
Donnerstag, 23. Juli 2009
Gedanke Nr 1
Manchmal hat man das Gefühl, dass nichts voran geht. Alle revolutionären Gedanken sterben aus mit den Menschen, die sie einst in ihrem Kopf hatten. Ideen und Erkenntnisse, die nie die Lippen ihrer Schöpfer verlassen, gehen verloren, denn sie erreichen nicht die Öffentlichkeit, entschwinden nicht aus dem geistigen Vagen in andere Köpfe - werden nicht zum Gegenstand. Sind diese Gedanken erst Gegenstände, wenn man sie ausspricht? Wenn andere außer mir und meinem Geist ihrer Teil werden? Oder erst, wenn man diese materiell bzw. praktisch umsetzt, nach der Marx'schen Theorie? Wenn revolutionäre Gedanken nicht gehört werden, oder ihre Träger versterben ehe sie ebendiese an die Welt geben können, ist es dann Schade um die Gedanken? Sind sie für immer verloren? Ich glaube das nicht. Die Individualität des einen Gedankens geht vielleicht verloren, jedoch der Grundgedanke wird, wenn einmal von einem Individuum gedacht, immer wieder in den Köpfen gedacht werden. Nur das "Wann" kann man nicht beantworten. Man schaue sich die Vergangenheit an. Die alten Griechen hatten so viele Ideen, welche erloren gingen. Im Mittelalter durch das Joch der Kirche wurden die freien Gedanken unterdrückt, sogar bis in die Köpfe drangen die Dogmen. Doch die revolutionären Ideen konnten nicht verbannt werden, die Erkenntnisse der Antike wurden immer wieder gedacht. Dann kam die Mündigkeit, die Demokratie. Und egal wie viele Menschen getötet wurden, die diese Ideen mit sich trugen, den Gedanken an sich, der sich immer wieder im Geiste der Menschen manifestierte, den konnte man nicht ausrotten. Das ist meine Hoffnung mit der ich versuche immer wieder unsere Gegenwart zu sehen. Und! - Ich gehe davon aus, dass es nur positive Gedanken sind, die die Evolution der Erkenntnisse vorrantreiben. Denn alles Negative kann nicht bestehn - es bedeutet den eigenen Ruin.
Sonntag, 19. Juli 2009
Samstag, 4. Juli 2009
Donnerstag, 2. Juli 2009
Rubrik: Entdeckung
Die Ketten der Frau [Assoziationen zu einem Schuh]

Der Absatz eine Fruchtbarkeitgöttin, die Schnürung ein Lederriemen. Der Riemen erinnert an eine Geißel. Die Fruchtbarkeitsgöttin nach der Interpratation von Designer John Galliano hat eingeknickte Knie und einen gesenkten Kopf. Der Fuß auf diesem Podest sieht nach Schmerz aus. Als ob man in diese Position mit aller Gewalt gebracht werden muss. Allein dieser unnatürliche Knick des Fußballens in fast senkrechtem Winkel zur Ferse. Um 20-25cm größer zu sein, mit dem Po wackeln zu können, nimmt die Frau in unserer heutigen Gesellschaft immer noch eine schmückende Position wie zu Zeiten des Barock oder des 19. Jahrunderts ein.
Was soll man zu unerer Mode nur sagen? Die Frau wird immer noch geknechtet, unterdrückt, nach Männerwünschen geformt, als Sexobjekt degradiert, in die Form eines Püppchens gezwängt? Sollen diese Dummchen bald auf Nadeln laufen und den pubertierenden Mädchen ein Vorbild der idealen Schönheit sein? Nicht das wir heute schon genung Erfahrung mit Magersucht hätten. Irgenwie krieg ichs nicht in mein Gehirn, warum man nicht ein positives Frauenbild in der Mode formen kann. Ein weibliches und kein knochiges. Ein gerades und kein stolperndes. Eine Frau, die auf ihren Beinen in ihren Schuhen stehen kann ohne Schmerzmittel einschmeißen oder Lokalbetäubungen spritzen zu müssen.
Bei der Betrachtung der Fruchtbarkeitsgöttin fällt mir noch ein:
verformt, entartet, Frau erdrückt sich selbst, Frau versucht sich zu strecken um eine bessere Position zu erreichen doch schadet sich selbst dabei, alte weibliche Werte werden vergessen, matriarchalische Konzepte werden unterdrückt, Frau als Schmuckobjekt hat mehr an Wichtigkeit gewonnen als die Landarbeiterin bzw die Trägerin der natürlichen Fruchtbarkeit
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